Das Gesangsduo SINGALOT im Interview

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Das Gesangsduo SINGALOT im Interview

Liebe Katharina, lieber Christopher, bitte stellen Sie sich kurz vor.

Singalot-4Katharina: Bei mir begann alles mit einem Zeitungsartikel 1997, in welchem noch Darsteller für eine Musical-Revue des Jugendtheaters Döbeln gesucht wurden. Ich war damals 9 Jahre alt. Seitdem erhielt ich regelmäßig Gesangsunterricht und Schauspielunterricht und sammelte erste Bühnenerfahrungen. Später wechselte ich dann in die Musical-Company des Martin Luther Gymnasiums auf welchem ich die 7. Klasse besuchte. In der Musical-Company lernte ich auch Christopher kennen und von da an standen wir in vielen Produktionen gemeinsam auf der Bühne.

Singalot-2Christopher: 2005 wurde ich dann Mitglied der ShowBiss! Company aus Chemnitz welche sich auf Revue-Shows mit Musical Medleys spezialisiert hat. Jedes Jahr entwickelten wir große Weihnachts- und Sommergalas. Daraus entstanden ist auch die Musicalgala „Faszination Musical“ (https://www.facebook.com/FaszinationMusical), welche ich gemeinsam mit meinem Bruder organisiere und in welcher Katharina und ich auch wieder gemeinsam auf der Bühne stehen.

Katharina: Seit drei Jahren Singen wir nun zu zweit unter dem Namen Singalot.

Sie treten zusammen unter dem Namen „Singalot“ auf. Für welche Art von Veranstaltung kann man Sie buchen?

Christopher: Uns kann man zu jeglicher Feierlichkeit buchen, von Geburtstagsfeier über Hochzeiten, bis hin zur Firmenfeier, zum Jubiläum oder zu Weihnachten. Auch zu Jugendweiheveranstaltungen sind wir bereits aufgetreten. Wir bieten ein recht breit gefächertes Repertoire, aus dem wir für jeden Anlass ein passendes Programm zusammenstellen können.

In welchem Genre liegt der musikalische Schwerpunkt von Singalot?

Singalot-7Katharina: Aufgrund unserer Vorgeschichte in verschiedenen Musical-Companys bringen wir überwiegend Musical-Melodien mit, haben unser Repertoire aber auch auf Swing, Pop und Chansons ausgeweitet. Bei der Zusammenstellung unserer Programme achten wir auch darauf, einen guten Mix aus rockigen und getragenen Songs darzubieten. Auch runden wir unser Programm gern mit passenden lustigen oder anrührenden gesprochenen Texten ab.

Sie beide hatten schon als Kind intensiven Kontakt zur Musik und allgemein zur Kunst. Liegt die Musikalität in der Familie?

Christopher: Bei mir auf jeden Fall. In den größeren Produktionen wie „Faszination Musical“ steht auch mein Bruder mit auf der Bühne. Mein Vater spielt verschiedene Instrumente, weshalb wir schon seit unserer Kindheit immer wieder mit der Musik in Berührung gekommen sind. Ich erinnere mich hierbei auch immer wieder gern an ein Weihnachtsfest vor einigen Jahren, bei dem wir zusammen eine rockige Version von „Oh, Tannenbaum“ improvisiert haben.

Was war das Außergewöhnlichste, was Sie als Künstler bis jetzt erlebt haben?

Singalot-1Katharina: Mit unserer ehemaligen Musicalcompany konnten wir 2007 an einem internationalen Musikfestival in China teilnehmen. Während unserer zwölftägigen Reise sind wir bei verschiedenen Paraden in Shanghai und Peking aufgetreten, welche auch ins chinesische Fernsehen übertragen wurden. Die Begeisterung über die Musik und die Kostüme, die uns dort entgegengebracht wurde, war wirklich atemberaubend.

„Das größte Verbrechen eines Musikers ist es, Noten zu spielen, statt Musik zu machen.“ (Isaac Stern) – Gehen Sie hier mit?

Christopher: Auf jeden Fall. Im ersten Moment wird einem der Unterschied hier vielleicht nicht sofort klar. Aber bei der Musik geht es darum, die Menschen zu berühren, Sehnsüchte zu wecken und die Zuschauer zum Träumen anzuregen. Das erreicht man nur, wenn man die Musik, die man spielt auch wirklich fühlt.

Wenn Sie nicht gerade vor Publikum stehen, wo kann man Sie dann finden?

Singalot-5Katharina: Musik ist unser Hobby. Unsere musikalischen Projekte laufen auf semi-professionellem Niveau, so auch Singalot. Hauptberuflich haben wir beide jedoch andere Wege eingeschlagen. Christopher arbeitet als Programmierer in einer Leipziger Internetagentur und ich bin akademisierte Sprachtherapeutin in einer Leipziger Praxis für Logopädie. In unserer Freizeit sind wir aber am liebsten mit Familie oder Freunden unterwegs oder entspannen in unseren vier Wänden mit unseren Katzen.

Wo soll es mit Singalot zukünftig noch hingehen? Was ist für die Zukunft geplant?

Singalot-8Christopher: Wir erweitern gerade intensiv unser Repertoire. Als neues Genre erarbeiten wir aktuell A Capella Stücke. Dafür proben wir gemeinsam mit zwei weiteren Künstlern aus Leipzig, sodass wir künftig bei größeren Auftritten auch als Quartett auftreten können. Das bringt uns flexiblere Möglichkeiten bei der Programmgestaltung und den Zuschauern letztendlich auch mehr Abwechslung.

Liebe Katharina, lieber Christopher, vielen Dank für das interessante und nette Interview!

 

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